Aus den Hinterhöfen dieses Landes …

Keiner soll sagen, dass es keine Fans von Läufern gibt …

… wie in diesem Hinterhof, wo jemand in einer Bettwäsche schläft, die mich in der Nacht auf der Treppe von Radebeul beim „Sächsischen Mt. Everest Treppenmarathon“ zeigt. Daneben hängt noch eine Bettwäsche mit einem Foto von meiner Lieblingstochter Milena und mir …

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Die Bettwäsche anderer Leute oder was man in deutschen Hinterhöfen entdecken kann ...

Mt. Everest Treppenmarathon 2010 – UPDATE

So schnell geht es: schon sind aus 19 Einzelstartern 23 geworden!

Und über einen freue ich mich ganz besonders: Michael Eßer aus Wesseling, der wahrscheinlich wieder Spenden sammelt für seinen Kinder-Verein running-for-kids.de.
Auch Michael hat 2009 enorm häufig mein Leben gekreuzt – und er wird es auch in 2010 weiterhin tun.

Eigentlich habe ich ja sein Leben gekreuzt, muss ich doch zugeben, viel meiner Läufe dieses Jahres und auch des kommenden Jahres bei ihm abgeschaut zu haben.
So war er er, der mich auf den KÖLNPFAD gebracht hat und nur zwei Lauf-Verrückte wie Michael und ich gehen so einen 171 Kilometer Lauf nur zwei Wochen vor dem UTMB an.
Also sind wir den UTMB zusammen gestartet und wir werden auch beide beim KiLL50 Anfang November die Nacht zum Tag machen und uns gemeinsam auf 50 Meilen ohne ordentliche Markierung fürchten.

Auch die TorTOUR de Ruhr im Mai 2010 habe ich bei ihm abgeschaut und habe mich dann darum gekümmert, bei diesem Einladungslauf eingeladen zu werden. Es hat funktioniert und so darf ich mit Michael und zwei Dutzend anderer Extremläufer am Pfingstwochenende nonstop die 230 Kilometer der Ruhr ablaufen, von der Quelle der Ruhr bei Winterberg im Sauerland bis zur Mündung in den Rhein in Duisburg-Rheinorange.

Und nun hat Michael bei mir nachgesehen, damit ich mich über viele Stunden gemeinsamen Treppenlaufens in Radebeul freuen darf. Schön ist auch, dass wir vielleicht die eine oder andere Trainingseinheit im neuen Jahr gemeinsam laufen dürfen. In Köln und Wesseling gibt es ja nur wenige Treppen, da ist ein Besuch an der Ahr und den dortigen Weinbergen schon angeraten. Ich freue mich auf Dich, Michael!

... bei einer Labestation des UTMB

Michael Eßer bei einer "Labestation" des UTMB

Mt. Everest Treppenmarathon 2010 …

Mt. Everest Treppenmarathon 2010

Mt. Everest Treppenmarathon 2010

Seit dem 1. September kann man sich für den „Mt. Everest Treppenmarathon 2010“ anmelden, schon jetzt sind 19 von 60 Startplätzen vergeben.
Und schon jetzt fallen mir zwei Namen auf:

Lars Schläger aus Bünde und Walti Schäfer St. Gallen in der Schweiz.

Lars begleitet mich dabei schon mehr als ein Jahr. Zuerst sind wir beim TransAlpineRun 2008 (TAR 2008 ) zusammen gelaufen. Zusammen? Natürlich lief jeder in seinem Zweier-Team, ich mit meinem lieben Laufpartner Heiko und Lars mit seinem getreuen Laufpartner Hans.
Hans und Lars habe ich dann beim „Mt. Everest Treppenmarathon 2009“ wieder getroffen und die Freude war groß. Beim TAR haben wir nur wenig Zeit gehabt, miteinander zu reden, das ist beim Treppenmarathon schon anders, immerhin sieht man sich auf jeder der 100 Runden zwei Mal, einmal aufsteigend, einmal absteigend.
Am Anfang grüßt Du noch artig jedes Mal, aber das legt sich dann …

Beim Rennsteiglauf habe ich Lars und Hans dann wieder gesehen, wie immer eher zufällig als geplant. Und beim 24-h Lauf in Delmenhorst waren die beiden dann auch am Start. Beide liefen damals in der offenen Wertung mit (Burginsel-Lauf), ich lief auf der anderen Bahn in der DLV-Challenge, aber wie zwei Ringe gab es einen Teil, der parallel lief und wo man sich regelmäßig sehen und austauschen konnte.

Dass ich Lars und Hans dann in Chamonix wieder traf – oder besser: die beiden sahen und riefen mich aus der Pizzeria heraus zu sich – war die Krönung von langen gemeinsamen Lauferfahrungen, die dann dadurch gekrönt wurden, dass Lars und ich den letzten Berg vor Chamonix gemeinsam heruntergelaufen sind.

Und nun treffen wir uns spätestens wieder beim „Mt. Everest Treppenmarathon 2010“, die Läuferwelt ist doch wirklich klein!

Und Walti Schäfer? Er ist einer von zwei Organisatoren des wunderschönen Etappenlaufs „TransSwiss“, der 438 Kilometer lang durch die schöne Schweiz geht. Gerne wäre ich dieses Jahr dabei gewesen, aber das Mammut-Programm hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nicht nur, dass mir das alles nach dem SwissJura und dem UTMB zu viel geworden wäre, meine gelegentliche Präsenz im Büro ist auch von Nöten. Zuletzt habe ich auch noch mehr Wünsche als Geld – und der „TransSwiss“ wird mich sicherlich noch irgendwann sehen.

Ich war also bei Walti für den „TransSwiss 2009“vorangemeldet und mit ihm und bei ihm habe ich die Entscheidung getroffen, trotz toller Mitläufer nicht dabei zu sein. Und wenn ich also schon nicht in die Schweiz komme, um mit Walti zu laufen, dann kommt Walti eben nach Deutschland, um mit mir zu laufen. Das ist ja auch nicht schlecht, oder?

Ich jedenfalls fiebere den kommenden 8.848 Höhenmetern und den anstrengenden 84,4 Kilometern in nur 24 Stunden maximale Laufzeit entgegen. Und ich weiß eines:

2010 werde ich diesen Lauf schaffen! Garantiert!