Das Sandmännchen kommt …


… und ich träume Nacht für Nacht vom Sand, von den Dünen und von der heißen Sonne Marokkos.

Ich erinnere mich an den Sommer 2008 in Namibia, als wir ein paar Dünen abgelaufen sind. Das war so anstrengend! Dort sind die Dünen auch teilweise 300 Meter hoch und die Namib Wüste, in der die Dünen gelegen sind, ist ja eine der trockensten und ältesten Wüsten der Welt.

Ganz besonderen Spaß gemacht hat das Quad-Bike fahren auf den Dünen. Milena, Pascal und ich übten uns als Quad-Bike Kapitäne und wir hatten so viel Spaß, dass wir gar nicht weg wollten. Aber eines ist mir aufgefallen: wenn Du ein paar hundert Meter in den Dünen bist, dann weißt Du nicht mehr, wo Norden und Süden ist. Ich hätte es mir nicht so dramatisch vorgestellt und verstehe, warum fast jeder Teilnehmer des MdS sich wenigstens ein Mal während dem Trip verläuft, trotz Kompass!

Und auf den Dünenkämmen dort wehte der Wind so stark, dass man sich fast hätte gegen den Wind fallen lassen können, ohne umzukippen. Und all das kommt nun im April richtig auf mich zu und das ohne die Aussicht, mich bei zu starkem Wind ins Auto zu retten. Jammere nicht, Du hast es so gewollt!

Noch 205 Tage bis zur Abreise! Das klingt viel und wenig zugleich, vor allem, wenn ich bedenke, was bis dahin noch alles zu tun ist:


– vor allem muss ich mir Gedanken machen, was ich alles brauche, wie viel das wiegen darf, wie viel Geld ich dafür ausgeben sollte und auch wo ich es kaufe.
Eine Adresse kann die „DARBAROUD boutik“ sein, zumindest bekomme ich die wirklich wichtigen Dinge des Lebens dort: den MdS-Buff!

Ansonsten werde ich mich wohl auf die „Einkaufsliste“ verlassen, die mir Heiko gemailt hat. Und darüber hinaus werde ich wohl ein wenig sparen müssen, um das alles zu bezahlen.
Also kein Kurztrip nach New York im November, voraussichtlich kein Ski fahren zwischen Weihnachten und dem 6. Januar und keine Reise zum Tough Guy, schade, schade, schade …
Auch beim StrongManRun 2010 habe ich auf meine vorgezogene Einschreibemöglichkeit für den Start verzichtet, nach 15 EUR in 2008, 35 EUR in 2009 sind es jetzt 75 EUR in 2010, die vom Veranstalter aufgerufen werden.
Zwar gibt es ein wunderschönes Finisher-Shirt dazu, aber für einen 16 Kilometer-Lauf ist das schon deutlich über der Marke für „gut und böse“, finde ich.

Ich mache mir auch Gedanke über die Laufshirts, die ich mitnehmen werde. Schön sollen sie sein, also werde ich sie wohl alle selbst designen. Wenn die Designs stehen werde ich darüber informieren … !

Keine Ausreden mehr …

Wäre das nicht schön gewesen: „ich wollte ja am Marathon des Sables (MdS) teilnehmen, aber ich habe leider keine Startnummer mehr bekommen“? Und dann hätte ich mich zurück gelehnt und gesagt, dass ich dort alles viel besser und viel schneller erledigt hätte.

Aber mein Pech ist, dass ich Glück hatte: heute bekam ich die Bestätigung, beim MdS 2010 dabei zu sein!

Also keine Ausreden mehr, kein Jammern, sondern nur voraus schauen, auf die Wüste freuen und mit dem Plan anfangen, festzulegen, für welche Ausrüstung man sich entscheidet, wann und wo man die kauft und vor allem: wie man das Ganze bezahlt.

Die Wüste in Marokko - 40 bis 50 Grad im Schatten, aber in der Wüste gibt es keinen Schatten!

Die Wüste in Marokko - 40 bis 50 Grad im Schatten, aber in der Wüste gibt es keinen Schatten!

Also fange ich jetzt mit meiner Suche nach einem Sponsor an. Ob ich lokal suche oder doch lieber die großen Unternehmen anspreche? Mal sehen …

Und ich fange auch mit dem Training an. Das bedeutet, dass ich ab sofort meistens mit einem Rucksack laufen werde, beschwert mit 8 bis 12 Kilogramm Orangen. (Vielleicht starte ich die ersten paar Jahre mit 8 Kilos im Rucksack und steigere dann das Gewicht in den nächsten paar Leben auf 10 oder 12 Kilogramm?)

Nur die Marathons in Berlin und in Sondershausen werde ich nicht mit Rucksack laufen. Das würde ja auch zu doof aussehen, oder?

Und ich werde wieder öfters in die Sauna gehen und dort vielleicht die eine oder andere körperliche Übung machen. Leider ist unsere Sauna relativ klein, ein Spinning-Fahrrad reinstellen wird wohl nicht gehen. Aber irgend etwas wird gehen.

Wer von Euch hat eine Idee, wie ich mich für den MdS fit bekomme? Welches Training empfiehlst Du für mich?
Schreibe mir einen Kommentar mit Deinen Vorschlägen, dann werde ich diese umsetzen. Vielen Dank!

Aallah i hafdek! (Das ist marokkanisch und heißt: Gott beschütze Dich!“)

Marokko

Der UTMB – Norman Büchers und mein Bericht für das XING-Forum

Es ist fast eine Woche her, dass Norman Bücher und ich in Chamonix beim UTMB ins Ziel eingelaufen sind. Und noch immer denken wir an diesen großartigen Zieleinlauf, an die vielen begeisterten Menschen in diesem schönen französischen Mont Blanc – Städtchen und hören die aufmunternden Wortez: „Courage!“ oder „Allez! Allez!“, die uns schon die vielen vergangenen Stunden getragen haben.

Einerseits sehnen wir uns die Ziellinie herbei. Nach 166 Kilometern bei rekordverdächtigen 9.400 positiven und auch negativen Höhenmetern wollen wir endlich aufhören zu laufen. Aber es geht noch durch die ganze Stadt Chamonix durch und wieder um einen Häuserblock und noch einmal um eine Straßenbiegung. Die Beine sind müde, der Kopf noch mehr, aber wir laufen, weil uns die Begeisterung trägt und pushed.

Andererseits hoffen wir aber auch, dass die Ziellinie nie kommen möge. Zu imposant ist dieses Erlebnis, durch diese Menschenmengen zu laufen, die ungeheuer sachkundig sind und alle genau wissen, dass jeder, der hier läuft, ein Held ist.

Ob man wie Norman nach 42:30:14 Stunden ins Ziel kommt, wie ich nach 41:53:22 Stunden oder erst mit dem Cut-Off nach 46:00:00 Stunden ist unerheblich, entscheidend ist nur, dass man diesen Lauf gesund und glücklich bewältigt hat.
Jeder ist ein Sieger, ein Sieger über sich selbst, über die Strecke und über den eigenen Willen.

UTMB1

Für Norman ist es schon der dritte Einlauf in Chamonix, ein „Hattrick“ gewissermaßen, für mich ist es der bisher größte sportliche Erfolg als Läufer. Für uns beide aber ist es ein weiterer Mosaikstein, um das eigene Bild eines Extremläufers weiter zu malen, wenngleich es auch ein recht großer Mosaikstein ist.

2.300 Läufer aus Ländern aller Kontinente dieser Welt waren am Freitag um 18.30 Uhr gestartet, um diesen härtesten Berglauf der Welt zu wagen. Schon weil jeder einzelne Läufer für den Start beim UTMB Qualifikationsläufe nachweisen muss, ist das Starterfeld hochkarätig und die Läufer sind durchweg bergerfahren.
Und dennoch werden 46 Stunden später nur 1.378 Läufer in Chamonix ankommen, die anderen werden selbst aufgeben oder wegen des Nicht-Erreichens der Cut-Off Zeiten vom Veranstalter aus dem Rennen genommen werden. Dabei sein im Ziel ist also schon sehr, sehr viel.

Das schlimmste für mich waren die Abstiege, nicht die Aufstiege. Rauf kommt man immer irgendwie – und wenn man extrem langsam wird. Aber runter schiebt der ganze Körper nach vorne, die Oberschenkel brennen und die Füße rutschen in den Schuhen so weit nach vorne, dass Schmerzen unvermeidlich sind. Nie sind es Ziehwege, die die Läufer des UTMB nach unten führen, sondern mit Steinen bewehrte und mit Wurzeln durchwachsene, fast immer senkrecht nach unten führende, Trails. Und diese Trails bringen uns insgesamt 10 Mal 700 bis 1.100 Höhenmeter nach unten. Und das in dem Bewusstsein, dass es auf der anderen Seite nach der Wasserstelle gleich wieder genauso steil nach oben geht.

„Ein Königreich für eine Brücke,“ denkt man noch und weiß, dass man in 90 Minuten unten im Tal sein wird, in dem kleinen Dorf, das als winziger Punkt von oben schon zu ahnen ist. Und man weiß, dass man weitere zwei, zweieinhalb Stunden später wieder oben sein wird, wieder spektakuläre Blicke auf den „weißen Berg“ bekommt und wieder in großer Höhe kühle, aber reine Luft atmen darf.
Und das wiederholt sich dann, das eine um das andere Mal.

Knapp 1.700 Höhenmeter am Stück ist der längste, der zweite Aufstieg auf 2.479 Höhenmeter lang und der längste Abstieg geht vom höchsten Punkt des Laufen auf 2.537 Höhenmeter herab bis auf etwa 1.100 Höhenmeter, steil und unerbittlich.

Zwei Nächte laufen wir durch, Nächte, die kalt sind und windig. Die Stirnlampen leisten echte Spitzenarbeit und der Rucksack ist spätestens in Chamonix Dein bester Freund.
Aber nach dem letzten Abstieg durch die heiße Sonne des frühen Sonntag Mittags will man nur noch in Ziel, die letzten Kilometer Laufen und den Zieleinlauf genießen.

Aber die Ziellinie soll doch noch nicht gleich kommen, es ist so schön hier zwischen den grölenden Menschen, den Fotografen, den anderen Helden …

UTMB2

Norman Bücher und Thomas Eller

Heute startet der TAR …

… der TransAlpineRun 2009 und mit dabei sind neben einer ganzen Reihe von Lauffreunden auch mein Laufpartner vom TAR 2008 Heiko.

Panorama des GORE TEX TransAlpine Run 2008

Und wieder geht es über die Alpen, 2009 wieder auf der alten und angeblich schöneren Strecke auf der West-Route.
2010 geht es dann wieder auf der Ostroute über 300 Kilometer weiter, vielleicht dann auch wieder mit mir!

Heiko Bahnmüller

Der Start ist im deutschen Oberstdorf, dann geht es nach Lech Zürs, anschließend nach St. Anton am Arlberg, nach Galtür und dann nach Scuol, nach Mals, nach Schlanders und am Schluss zum Ziel nach Latsch-Martell.

Die Ostroute führt „nur“ über 250 Kilometer und hat am Mittwoch einen kurzen Bergrun auf dem Programm, ansonsten ist der Mittwoch ein Relax- und Regenerationstag. Ganz bestimmt ist das hilfreich. Mal sehen, was Heiko so erzählen wird …

Thomas Eller Tom Wingo

Lauf gut, Heiko!
Und komme gesund wieder zurück …

Die Grippe-Lüge …

Wenn Du schon mal auf meiner MuL-Webseite im Bereich Ernährung reinschaut hast, dann weißt Du, dass mich ein freundschaftliches Band mit dem Heilpraktiker René Gräber verbindet.
Ich habe René Gräber kennen und schätzen gelernt, als ich auf der Suche nach Hilfe und nach Informationen zum Thema „Heilfasten“ war. Von ihm erhielt ich während meiner Heilfasten-Zeit täglich eine eMail, die mich auf den Tag vorbereitet hat und mir die Körperreaktionen für jeden Tag präzise vorausgesagt hat. Das hat mir sehr geholfen.
Dass wir darüber hinaus zum Thema „Zuckersucht“ gleiche Ansichten teilen, hat unsere freundschaftliche Verbindung weiter vertieft.

Ganz aktuell hat René Gräber einen Aufsatz über das Thema „Mexiko-Grippe“, „Schweinegrippe“ oder auch „H1N1-Grippe“ verfasst, der mir aus der Seele spricht und von dem ich will, dass auch Du ihn lesen kannst. Dem Aufsatz in PDF-Form hat er eine Ansprache vorausgeschickt, die folgenden Inhalt hat:

„Bakterien und Viren. Wie kann es sein, dass solch kleine Mikroben uns in Angst und Schrecken versetzen?
Und wie kann es sein, dass viele Menschen meinen, dass nur unsere „moderne“ Medizin diesen Mikroben Paroli bieten könne?

Seit Wochen geht das nun schon so: kein Tag vergeht mehr ohne eine Warnung in den Medien. Warnung vor weiteren Todesfällen. Warnung vor möglichen mutierten „Superviren“. Warnung vor steigenden Kosten im Gesundheitswesen durch die geplante Impfung. Warnung vor der Grippeimpfung selbst.

Was soll man eigentlich noch glauben? Wem soll man glauben?
Welche Informationen sind unabhängig und welche von Interessengruppen beeinflusst?

Aktuell zum Thema Schweinegrippe werde auch ich natürlich in der Praxis täglich gefragt, was ich denn davon hielte…
Nun: ich dachte, dass meine „Meinung“ vielleicht noch mehr Menschen interessieren könne, weswegen habe ich versucht, die Fakten in diesem Grippe-Report zusammenzutragen:

1. Der Mythos der „Ansteckung“
2. Der Unterschied zwischen einer Erkältung und einer Grippe
3. Woher der Schweinegrippe-Virus kommt… (und ich meine NICHT Mexiko)
4. Ein kurzer Blick auf Grippeepidemien
5. Die Waffen der modernen Medizin: Antibiotika, Grippeimpfung, Tamiflu & Co.

Mein Appell: Beginnen Sie endlich wieder mehr Ihrem eigenen Körper zu vertrauen als irgendwelchen „Experten“.
Und damit meine ich auch mich – ausdrücklich. Ja, Sie haben richtig gelesen. Glauben Sie auch mir nicht.
Lesen Sie aber dennoch ruhig den Grippe-Report und entscheiden Sie selbst.

Meine Aufforderung: Stärken Sie Ihr eigenes Immunsystem und hören Sie sofort damit auf, es zu schwächen. Aber das wird ein anderer Report. Der Grippe-Report steht Ihnen hier kostenlos zum Download bereit.
Da ich viele Stunden Recherche und Arbeit investiert habe, müsste ich den Grippe-Report eigentlich gegen eine Gebühr abgeben .Aber was zurzeit alles publiziert wird und wie mit der Angst der Menschen umgegangen wird, lassen mir keine andere Wahl: diesen Report gibt es kostenlos! Kostenlos, damit möglichst viele Menschen davon profitieren und sich eine weitere Meinung einholen können.

Auch mein Grafiker, der diesen Report bearbeitet hat, meinte: „Hoffentlich lesen das möglichst viele Menschen!“.

In diesem Sinne erlaube ich und fordere Sie dazu auf: Setzen Sie einen Link auf diesen Beitrag und verteilen Sie den Grippe-Report an Ihre Bekannten und Verwandten. Sie dürfen auf Ihrer Webseite (oder Blog) gerne auch daraus zitieren. Setzen Sie dann aber auch bitte einen Link zu diesem Blogbeitrag…

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Gesundheit!

Ihr René Gräber

Laden Sie sich hier Ihre Ausgabe des Grippe-Reports herunter.
Zum Lesen benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader, weil es sich um ein .pdf Format handelt. Bei den allermeisten Computern ist der Adobe Reader bereits installiert.“

Soweit  René Gräber’s Ansprache zum diesem Thema.
Mein Tipp: lese die PDF intensiv und dann ordne die Warnungen der Presse richtig ein. Gerade wir Läufer brauchen uns keine großen Sorgen um unseren Körper zu machen, weil wir stark sind und weil daher unser Immunsystem belastbar ist.

Tony Robbins formuliert das Problem in einem anderen Zusammenhang sinngemäß so: im Mittelalter haben die Menschen all ihren Unrat, ihre Exkremente und ihren Müll auf die Straße gekippt. Diese Müllhaufen ziehen dann Ratten an, die Krankheitserreger mit sich bringen. Hilft es nun wirklich, eine Hatz auf die Ratten zu machen? Oder wäre es nicht besser, den Unrat zu beseitigen, die Ursache zu beseitigen, damit die Ratten mit den Krankheitserregern keine Verweilchancen haben?

Richtig ist zweifellos, dass es manche Krankheiten ohne die Viren nicht gäbe. Richtig ist aber auch, dass die Viren nur bei manchen Menschen zur Krankheit führen können. Räumen wir auf in unseren Körpern, versuchen wir, der Übersäuerung des Körpers, die eine Ursache für die Zunahme von Viren und Bakterien in uns ist, zu vermeiden oder zumindest zu reduzieren.

Hinweis: mich interessiert Deine Meinung zu diesem Artikel, bitte bewerte oder kommentiere ihn, damit ich weiß, ob ich auch weiterhin noch solche Artikel einstellen soll. Danke!
(Für die Bewertung klicke zuerst auf den Titel, dann geht der Artikel neu auf, er sieht fast gleich aus, aber Du findest unter dem Artikel fünf Sterne … probier‘ es mal.)