Aybasti

Aybastı ist eine türkische Stadt und ein Landkreis in der Provinz Ordu. Die Stadt liegt ca. 52 km südwestlich der Provinzhauptstadt Ordu.
Aybastı hat rund 14.000 Einwohner, ist also eine Kleinstadt. Aber Aybastı hat auch etwas Großes, etwas Langes, einen Ultralauf eben.


Und zu diesem Ultralauf hat mich m ein Lauf- und Facebookfreund Özcan Camyar eingeladen. Mit Özcan bin ich 2015 schon lange Strecken beim Runfire Cappadocia gelaufen und wir halten seither über Facebook Kontakt.

Laufen in der Türkei. Warum mache ich das so gerne?
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FormBelt auf dem NEU

Es war fast ein Geburtstagsgeschenk für mich, dass mich Mitte November 2015 die Firma Variosports aus Köln ansprach mit der Bitte, doch ihren neuen FormBelt zu testen.
Andererseits war es auch die Mitte meiner laufarmen Zeit. Statt über die Felder zu traben war sehr viel Arbeit angesagt, es waren Tausende von Autokilometern abzuspulen und einige Male musste ich meinen Dickschädel neben der Autobahn ausruhen, so zeitlich eng war alles geplant.
Also kein richtiger Test des FormBelt in 2015.
FormbeltDie, die mich genauer kennen, wissen ja, dass ich seit Monaten zusätzlich zum Laufrucksack auch immer einen Beckengurt trage. Ich habe mir das angewöhnt, weil ich viel zu wenig fotografiere, wenn das SmartPhone im Rucksack steckt, wenn ich anhalten, auspacken und wieder einpacken muss. Und diesen Umstand habe ich so sehr bedauert, dass ich für meine Berichte für www.laufspass.com den Beckengurt verwende. Und bei der Gelegenheit kommen da auch noch die Sachen rein, die ich gerne nah bei mir und schnell erreichbar haben will, ein paar Salztablettchen, einen Riegel, ein Gel.

Kann der FormBelt das ersetzen? Weiterlesen

2015 im Rückblick

Auf für das MuL Blog haben die fleißigen „WordPress.com-Statistik-Elfen“ einen Jahresbericht 2015 erstellt. Diesen Bericht anzusehen lade ich Dich gerne ein, ich habe ihn für Dich freigegeben.
Du siehst die Details, wenn Du auf den untersten Link klickst.

2015 war für dieses Blog ein wenig spektakuläres Jahr. Eine anhaltende Schreibblockade, viel zu wenig Zeit, der KÖLNPFAD, der viele meiner freien Ressourcen benötigt hat und die Schreiberei auf Laufspass.com, die ich mittlerweile auch sehr liebe, haben die Anzahl der Artikel auf diesem Blog etwas reduziert.

Aber es gilt, was der „Terminator“ gesagt hat:
„I’ll be back!“

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 25.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 9 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Mit Dankbarkeit aus dem Jahr 2015 heraus …

12239693_1071309352879135_2918030219672429241_n2015 ist nun fast vorbei. Fast, das heißt, dass es für mich noch den „Kleinen KoBoLT“ geben wird. Und wieder den „Eisweinlauf“, natürlich. Und vielleicht noch den „Glühwein-Marathon“, je nachdem, wie ich mich an diesem Wochenende fühlen werde.
Danach bleibt dann wirklich nichts mehr, nada, njete, nothing, ketiadaan,hiçlik, فراغ .
2015 war in vielerlei Hinsicht „mein Jahr“. Die läuferische Hinsicht will ich hier einmal beleuchten.

„Nichts geschieht zufällig“, heißt es im Resonanzgesetz, „nihil fiet casu“ auf Latein, alles hat einen Sinn im eigenen Leben. Und so danke ich diesem Sinn des Lebens dafür, 2015 bisher so viele Länder besucht zu haben:
Frankeich, Gran Canaria, Italien, Madeira, Mallorca, die Niederlande, Menorca, England, Korsika, Spanien (Festland), Kappadokien (Türkei), Schweiz, Lykischer Weg (Türkei), Österreich und Luxemburg.
So viel Auswahl wird es wohl für mich nie wieder geben! Weiterlesen

Auf ein Neues: Anti-Zucker-Challenge ganz alleine.

AZCZucker, das vielleicht schlimmste legale Suchtmittel, das wir haben.
Eine Substanz, die süchtig macht, wie eine Droge.

Ja, Zucker erfüllt tatsächlich alle Kriterien, um ihn als eine Droge zu klassifizieren.
Das glaubst Du nicht?
Stelle Dir mal vor, Du isst Leberwurst, viel Leberwurst. Irgendwann wird Dir dieses Zeug „zum Hals raus hängen“, Du wirst froh sein, etwas Anderes essen zu dürfen. Bei Zucker ist das anders. Je mehr Du davon isst, desto größer wird das Verlangen nach mehr Zucker. Dein Geschmackssinn wird sich zunehmend verändern, immer weiter hin zu „süß“, „süßer“, „noch süßer“.
Ich erinnere mich noch gut daran, als ich als Jugendlicher von Süßgetränken auf Wasser umgestellt habe. Was hat Wasser doch ekelhaft geschmeckt!
Und dann, Jahre später, nachdem sich mein Geschmackssinn wieder an weniger Süße gewöhnt hatte, begriff ich endlich, was für süße Mischungen Cola und Limonade sind. Insofern ist das Wissen um das Gift Zucker nichts wirklich Neues für mich.

Und doch passierte gestern Abend etwas, das mich bewegt hat, seit heute wieder eine neue Anti-Zucker-Challenge zu starten, ganz alleine, ein echtes Solo also.
Ob es der Hinweis auf noch mehr versteckte Zuckerarten in unserer Nahrung war, als ich das bislang schon wusste? Tomatenketchup ist ein Massengrab für Zucker, das wusste ich, das weiß eigentlich fast jeder. Die sieben Würfelzuckerstückchen pro 100 Gramm Ketchup werden aber von den zwölf Würfelzuckerstückchen pro 100 Gramm …. Rotkraut bei Weitem übertroffen. Und das wusste ich nicht.
Und ich lernte, dass auch Normalgewichtige, die viel Zucker zu sich nehmen und dessen Wirkung als Dickmacher durch viel Sport eliminieren, ein erhöhtes Risiko haben, an Diabetes Typ II und an den zuckerbasierten Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken.

Schau Dir mal den Beitrag „Die große Zuckerlüge“ hier an:

Im Juli wurde ich ja schon aufgefordert, bei der 30 Tage dauernden Anti-Zucker-Challenge teilzunehmen, eine Idee, der ich gerne, aber nur zum Teil Folge leisten konnte. Tagelang ging alles gut, aber schon beim ersten Wettkampf, dem legendären Buff Epic Run in den spanischen Pyrenäen, gab ich die konsequente Linie nach 25 Kilometern auf, weil mir die Kraft für die Uphills ausging. Und auch beim zweiten Laufevent, dem Runfire Cappadocia Ultra Marathon, schien eine Teilnahme ohne Zuckerzufuhr nicht machbar zu sein.

Jetzt geht es also neu los. Und der erste Tag ist fast schon zu Ende. Keine gesüßten Getränke, auch nicht die EnergyDrinks, die mein großes Laster sind oder waren, Zucker in den Tee habe ich sowieso schon seit Jahrzehnten nicht mehr genommen, keine Sweeties nach dem Essen, Acht geben auf die versteckten Zucker in den „normalen“ Lebensmitteln, Fruchtjoghurts und Nutella bleiben weit weg von mir. Und dann, Mitte November, genauer gesagt am 18. November, sehen wir mal, was da alles im Detail passiert ist.

Vor Jahren, noch lange bevor ich dieses Blog hier installiert habe, hatte ich schon auf meiner alten Webseite eine eigene Seite über dieses Gift publiziert. Da war damals zum Beispiel eine Statistik drauf, wie stark sich der Zuckerkonsum pro Mensch in der westlichen Welt in den letzten Jahrzehnten erhöht hat. Das ist wirklich unglaublich. Die Zahlen sind schon älter, die Kurve ist aber leider noch immer aktuell.
Weil eben fast alle Produkte mit Zucker “geschönt” werden.

Merke: Wenn etwas nicht schmeckt, dann gib‘ viel Zucker dazu, dann wird es schon gekauft und gegessen, getrunken werden.
Gesüsste Getränke, also Cola, Limonaden, EnergyDrinks und viele andere, sind Beispiele, aber auch Kindercerealien, die bis zu 37 Prozent Zucker enthalten, dreißig Prozent!
Und so etwas tun wir uns selbst und unseren Kindern an!
Zuckerverbrauch_1852_-_2005_jorAber damit ist jetzt mal wieder Schluss, zumindest für fünf Wochen. Bis zum 18. November wird es also keine EnergyDrinks mehr geben, die Aktienkurse von RedBull und Co. werden deshalb gnadenlos abstürzen, es wird kein Nutella-Brotaufstrich geben, kein Frühstücksmüsli, eben nahezu nichts, wo mit zusätzlichem Zucker nachgeholfen wurde.

Und was passiert mit meinem Gewicht in diesen fünf Wochen?
Heute morgen habe ich für mich mit dem “Gewicht Null” begonnen, mal sehen, wie sich das in den nächsten 35 Tagen verändern wird. “Gewicht Minus 6 kg” wäre ein Traum, aber ich wäre auch mit jedem Wert dazwischen glücklich.

Der erste Tag ist fast vorbei, noch fehlen 34 Tage … ist ja ein Klacks, oder?

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