Schon wieder schweißgebadet aufgewacht!

Ich weiß nicht recht, was los ist.

Seit der 24-Stunden-Challenge schwitze ich Nacht für Nacht so, als hätte ich Fieber. Ich hoffe sehr, dass das nur vom „Reparaturprogramm“ im Körper kommt und der Körper eben mit den aufgeschwemmten Beinen kämpft. Aber ein wenig Sorge macht mit die Schwitzerei schon.
Die Beine kommen übrigens wieder in Form, das linke ist schon wieder normal und das rechte ist nur noch leicht verdickt.

Schmerzen habe ich keine mehr und auch die Blasen schmerzen nicht mehr. Scheinbar bildet sich schon neue Haut und die alte wird hoffentlich dann bald abgestoßen. Das Penicillin arbeitet scheinbar hervorragend.

Ich habe aber seit drei Tagen keinerlei Sport mehr gemacht, das macht mich ganz kribbelig, unausgeglichen und ich habe das Gefühl, dicker zu werden. Kein montäglicher Lauftreff in Altendorf-Ersdorf, kein Laufen mit dem LT Grafschaft am Dienstag Abend und auch kein Tennis am „Jour fixe“ in Ringen. Heute Abend kann ich auch nicht laufen und der Freitag ist ebenfalls komplett zugeplant.

Wochenende, wo bleibst Du?

„Hey, hast Du so was schon mal gesehen?“

Gestern Abend war ich noch bei meinem Hausarzt.

Die beiden Blasen am kleinen Zeh des rechten Fußes und an der linken Ferse machen mir doch Kopfzerbrechen, vor allem, weil sie meinen Start beim SwissJura Marathon am Sonntag in einer Woche nicht gefährden sollten.
Zudem ist mein rechtes Bein aufgequollen und es sieht aus, als hätte ich einen „Klumpfuß“.
Beim Anblick des Beins schüttelte der Hausarzt nur mit dem Kopf und rief seinen Kollegen ins Zimmer mit den Worten: „Hey Kollege, komm mal rüber, hast Du so was schon mal gesehen?
Ich kam mir vor wie ein zu sezierendes Tier beim Tierpräparator.

Dann folgen noch die Informationen an den Kollegen, dass ich „über 177 Kilometer“ weit gelaufen wäre und anstatt mir zu helfen, diskutierten die beiden nur darüber, dass sie noch nie etwas über solche Läufe gehört hätten.

Ich hätte gleich zum Sportarzt gehen sollen!

Mir bleibt nur, das vom Hausarzt verschriebene Penicillin zu schlucken, damit der Körper mit der überschüssigen Lymphflüssigkeit umgehen kann und zu hoffen, dass die Blasen bald aufgehen und abheilen. Von heute an bleiben mir noch 11 Tage!