Laufend helfen …

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Für alle, die Ende Juni und Anfang Juli läuferisch noch nichts vorhaben und die gleichzeitig etwas Gutes tun wollen, empfehle ich zwei Läufe, die ich fest in meiner Planung eingebaut habe.
Da ist zum Einen der 24 Stunden Lauf in Forbach (den PDF-Flyer dazu gibt es hier) vom 30. Juni auf den 01. Juli, ein Lauf, bei dem ich allerdings nicht vorhabe, gewaltige Strecken zu laufen, sondern nur dabei zu sein und die Atmosphäre dort zu genießen.
Dabei hast Du dort die Möglichkeit, als Einzelstarter zu laufen oder als 10-Mann oder 10-Frau Staffel gemeinsamen Spaß zu haben.
Nicht die Erzielung von Höchstleistungen ist dabei das Ziel der Veranstaltung, sondern es stehen das gemeinsame Erleben und das Bewusstsein für die gute Sache im Vordergrund.

Und da ist zum Anderen der Lauf von Renchen-Ulm nach Rheinau-Linx (den PDF-Flyer dazu gibt es hier) am 7. Juli, eine Großveranstaltung, die auf einer schönen Strecke die Chance kombiniert, zu Laufen, Menschen kennen zu lernen und behinderten Kindern zu helfen.
Dieser Lauf ist eine Initiative von WeberHaus und der Familienbrauerei Bauhöfer mit laufendhelfen.de e.V. und die niedrige Teilnahmegebühr von 15 EUR wird ohne Abzug komplett zur Unterstützung der drei Sozialpartner des Freundschaftslaufes verwendet (Aktion Benni & Co. e.V., Förderverein für krebskranke Kinder e.V. Freiburg und Lebenshilfe der Region Baden-Baden/Bühl/Achern e.V.). Und so ganz nebenbei gibt es neben einem Shirt noch eine Laufmütze, warme Duschen und einfach ein gutes Gefühl für alle Läufer.

Veranstaltet werden beide Läufe wie auch etliche andere von Brigitte und R(ud)olf Mahlburg und ihrer Spendensammel-Organisation www.laufen-helfen.de, die seit Jahren viele meist Gruppenläufe organisieren, immer mit dem Ziel, uns Läufer zu verbinden und meist der Aktion Benni & Co., die sich um kranke Kinder mit Duchenne Muskeldystrophie kümmert, zu helfen.

Sehen wir uns dort vielleicht?

Wie schreibt Rolf Mahlburg so schön:

„Viele kleine Leute,
die viele kleine Schritte tun,
können die Welt verändern.“

(Chinesisches Sprichwort)

Mein kleiner Lauf-Adventskalender … der 3. Dezember

Uwe König hat über Facebook für den heutigen Samstag zu einen kurzen Ultra eingeladen. „BK1“, in großem Bogen rund um die Stadt Bad König. Da dabei zu sein war eigentlich mein Ziel für heute.

Bernhard Sesterheim mal wieder sehen, Didi Beiderbeck und all die anderen, das wäre schon ein Ziel gewesen.
Und weil der Lauf trotz des Windes wahrscheinlich sehr schön ist, war, gibt es ihn gleich zwei Mal. Am morgigen Sonntag wird das alles gleich noch einmal wiederholt.
Ein Gruppenlauf in moderatem Tempo 6:00 – 7:30 Minuten pro Kilometer, voraussichtliche Gesamtlaufzeit 5,5 bis 6,5 Stunden. Gruppenläufe haben da so ihre eigenen Gesetze und dauern meist viel länger als erwartet.

Noch gestern Mittag hatte ich die Hoffnung, dort in Bad König auch starten zu können. Eines Besseren belehrt hat mich dann die Webseite Nokia Maps.
Zweieinhalb Stunden Fahrt!
Und das, wo sich meine Eltern für einen Kurzbesuch auf 15.30 Uhr angekündigt haben. Schon morgen nach dem Frühstück geht es für sie weiter in die „verbotene Stadt“. Mein Onkel hat seine vielen Geschwister zu einem hohen runden Geburtstag eingeladen …
Und wenn es heute dort in Bad König um 9.00 Uhr losgehen soll, die Zielzeit am Treffpunkt war um 8.30 Uhr, dann ist der früheste Einlauf vielleicht um 14.30 Uhr zu erwarten, eventuell auch noch eine Stunde später, dann noch überall verabschieden und noch 150 Minuten heim fahren …?
Meine liebe Gabi ist bei Freiburg im Breisgau und somit nicht vor dem Abend zu Hause. Und wenn ich dann auch nicht da wäre … nein, Familie geht einfach über alles!

Mein Sportprogramm für die letzten 24 Stunden bestand also nur aus zwei Stunden Tennis-Doppel am gestrigen Abend. Aber da musste ich auch sehr viel laufen, rennen. Es ist ja so: wenn Du schon kaum offensive Schläge hast und generell passiv spielst, ein Return-Spieler bist, dann musst Du halt viel laufen …
Und heute war ich dann 90 Minuten lang auf dem Laufband. Ich habe die für mein Laufband maximale Steigung, aber ein moderates Tempo gewählt.
Wie schön ist es doch, draußen zu laufen, da kann das Laufband kein Ersatz dafür sein …

Also morgen wieder … alles Richtung 24. Dezember!

Mein kleiner Lauf-Adventskalender … der 2. Dezember

Meine heutige Etappe am 2. Dezember in meinem kleinen eigenen „Wiederaufbauprogramm“ führte mich über 12,7 Kilometer von Altenahr über die Eifelhügel erst nach Kalenborn herauf zur Kalenborner Höhe. Für die, die sich in der Gegend auskennen, sei gesagt, dass ich von Altenahr aus über ein Teilstück des Rotwein-Wanderwegs Richtung Semiramis-Hütte gelaufen bin.
In Kalenborn ging es dann rechts herunter zum Escher Parkplatz und von da über die Bölinger Hütte im großen Bogen nach Hause.
1 Stunde und 7 Minuten habe ich mir dafür gegönnt, bezogen auf die Höhenmeter war ich stramm unterwegs, finde ich.
Ein Tempotraining, das nicht so langweilig ist wie das auf der Bahn.

Ich war auch so schnell, weil ich den Lauf bei 10,5 Grad Außentemperatur begonnen habe, geendet hat er nach einem unglaublich kräftigen Regen bei 4,5 Grad Außentemperatur. Schnell laufen war also angesagt, um nicht zu frieren.
Toll daran war, wie wohl ich mich im starken Regen gefühlt habe!
Es ist doch immer das gleiche: wenn es während des Laufs anfängt zu regnen, noch dazu so stramm wie heute, dann empfindet man den Regen oft als Erfrischung. Und dann, wenn man klitschnass zu Hause ankommt und heiß duschen kann, dann fühlt man sich gut, erholt und glücklich.
Nebenbei war es doch tatsächlich das erste Mal, dass ich die neue X-BIONIC Regen-Laufjacke im Regen getragen habe. Und das ist wirklich ein richtig geiles Teil, dicht von vorn und an den Armen, aber belüftet am Rücken, sodass man nicht schwitzt. Einfach genial.

Tag für Tag, Lauf für Lauf Richtung Heiliger Abend …

Mein kleiner Lauf-Adventskalender … der 1. Dezember

Der Dezember hat begonnen und damit mein kleines eigenen „Wiederaufbauprogramm“.
Berichten werde ich hier übrigens immer über das, was ich zwischen 12.00 Mittag des Vortages und 12:00 Mittag des laufenden Tages läuferisch gemacht habe, soweit nur zum Verständnis.

Für den 1. Dezember stehen insgesamt 67 Laufminuten und 10,2 Kilometerchen auf meiner Lauf-Liste.
Fünf Runden auf der Bahn im Meckenheimer Preuschoff-Stadion zum Einlaufen und warm werden, dann 9x 400 Meter in meiner 5 K Laufzeit, immer dazwischen jeweils 200 Meter extrem langsames Traben.
Danach noch weitere sieben Runden gemäßigtes Lauftempo zum Abschluss.

Wenn ich jeden Tag brav bleibe und laufe, dann werde ich am Heiligen Abend wieder fit und „ganz der Alte“ sein …