Bella Donnas

Das Aosta-Tal beginnt in Reichweiler.
Das kleine Örtchen an der Grenze zum Saarland kannte ich schon von den beiden Starts beim K-UT, aber ich bin noch nicht über die erste Kurve nach dem Ortseingang hinaus gekommen. Dieses Mal ging es aber durch das Örtchen bis zum Ende. Und dort, wo Reichweiler aufhört, da fängt Eric Tuerlings Reich an.
Ein sensationell schönes Haus mit einem unverbaubaren tollen Blick über die Hügel, so weit das Auge reicht. Ich muss sagen: ich war beeindruckt.

Uwe Herrmann und ich trafen uns also am Donnerstagabend vor zwei Wochen bei Eric, um uns von ihm rund 800 Kilometer weit bis nach Italien chauffieren zu lassen. Unser Ziel war die Stadt Donnas im Aosta-Tal, weil dort die vierte von sieben Etappen des Tor des Géants (TdG) beginnt.

Eric ist von uns Dreien der Planer. Er hat nahezu alle Erlebnisberichte über den TdG 2010 im Internet gelesen und wenn diese in einer fremden Sprache verfasst wurden, dann wurde Tante Google mit ihrem Übersetzungsprogramm zu Hilfe gebeten. Eric kennt jeden Berg, jede Etappenstadt und er hat schon einen detaillierten Zeitplan erarbeitet, der uns drei in 149 Stunden 59 Minuten und 59 Sekunden über die 330 Kilometerstrecke führt.
„Auf der vierten Etappe sind die meisten Läufer ausgestiegen, die vierte Etappe ist diejenige, die die Psyche der Läufer am meisten belastet hat und sie bietet mit 5.200 Höhenmetern im Aufstieg und 4.200 Höhenmetern im Abstieg mehr als ein Fünftel der Gesamt-Höhenmeter“ sagte Eric. Einige Gründe, die Besichtigung der Strecke in „bella“ Donnas zu beginnen.

Wir starteten am Freitagmorgen etwas später als geplant und fuhren Richtung Lausanne, Martigny und dann durch den Tunnel des St. Bernhard Massivs. Mit jedem Kilometer wurde es wärmer und wärmer. Während in Deutschland ein kühles regnerisches Wetter herrschte, hatten wir dort immerhin 28 Grad auf dem Thermometer.
Nach dem netten Besuch im Fremdenverkehrsbüro von Donnas, dem Umziehen und dem Packen der Rucksäcke war es schon 16.30 Uhr bis wir starten konnten, also entschieden wir uns, nur bis zu dem Örtchen Marine zu laufen und dort zu übernachten. Ein einziger Berg mit 400 Höhenmetern und nur wenige Laufkilometer waren bis dorthin zu bewältigen.

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Nach dem abendlichen „Schwarzbrotfest“ ging es am nächsten Morgen um 6.30 Uhr wirklich los, erst runter und dann lange bergauf, hoch zum „Rifugio Coda“ auf 2.242 Metern.
Dort kamen wir gut gelaunt und hungrig an und der „Athletenrabatt“, der uns angeboten wurde, erhellte unsere Stimmung weiter. All das nur, weil wir den TdG laufen wollen …
Vom TdG 2010 hingen Fotos und Plakate an der Hüttenwand und viele Augen schätzten uns ein und packten uns in irgendeine Schublade. Ob wir in die Schublade „Finisher“ gepackt wurden oder in die Schublade „Nee, die Jungs auf keinen Fall …“ weiß ich nicht, ich bin aber sicher, dass wir noch einiges dafür tun müssen, alle in die Schublade „Finisher“ zu gelangen.

Danach ging es wieder steil bergab, herunter zum Lago Vargno, zu dem Stausee, an den wir Drei noch oft denken werden. Nicht weil Uwe, unser Frontläufer, kurz davor gestürzt ist und sich dort auch gleich verlaufen hat, sondern weil wir uns dort unfreiwillig getrennt haben.
Eric und ich wunderten uns zuerst, warum Uwe nicht auf uns warten wollte und so gingen wir, uns als Nachhut wähnend, unseres Wegs über die provisoirische Staumauer, nach links, gleich nach rechts hoch Richtung Col Marmontana herauf und nach einigen Minuten steilen Anstiegs kam rechter Hand ein Haus und dort kläffte ein aufgeregter und wenig nett dreinblickender Hund, der uns, weil er die Sicht auf ein Schild auf einen anderen Weg versperrte, uns unfreiwillig richtig führte.
Uwe, der durch den Sturz und das Verlaufen hinter uns war, hat sich jedoch dort mit dem Hund angefreundet und der hat ihm, zum Dank gewissermaßen, den Blick auf das andere Schild Richtung Col Marmontana herauf erlaubt. Die Folge war ein Verwirrspiel, wie ich es selten erlebt habe.

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Beide Wege hätten ja auf den Col Marmontana geführt, aber mein Vorschlag, dass wir uns dort oben treffen, blieb unbeachtet.
Also warteten wir erst rund 90 Minuten auf Uwe, der irgendwie versucht hat, zu uns zu kommen. Aber mach‘ das mal, wenn Du nicht weißt, ob Du rechts oder links des richtigen Weges bist!
Manche unserer Telefonate grenzten an debile Seniorengespräche. Ob da Bäume bei uns seien, ob da ein See war, ob es dort eine Geröllwüste gab … alles Fragen, die man an fast jedem Punkt der Strecke alle mit „ja“ beantworten könnte.
Dann gingen wir doch einige Hundert Höhenmeter nach oben, allerdings auch das ohne Erfolg und nach weiteren 60 Minuten haben sich meine beiden Mitstreiter dann auf meinen Vorschlag eingelassen, dass wir uns alle zum letzten gemeinsamen Punkt, also zum Lago Vargno zurückbewegen sollten.
So fanden wir uns also wieder, eine kleine Ewigkeit allerdings war bis dahin vergangen.

Auf den Col Marmontana herauf war es einigermaßen annehmbar, aber die Suchaktion nach einander hatte Spuren hinterlassen in unserer Psyche und so sank die Stimmung mit der Sonne ein wenig ab.


Noch einmal runter und rauf, was schwer und bedrückend war und dann sollte es „schnell“ runter gehen zu einem Refugio, um noch etwas zu essen. Es war mittlerweile schon recht spät und die Hütten bieten nicht allzu lange noch ein Nachtessen an. Bald war klar, dass wir bis zum nächsten Ort nach Niel herunter müssen in der vagen Hoffnung, dass dort noch ein Restaurant geöffnet sein würde.
„Italiener essen spät,“ dachten wir, aber wir kamen rund eine Stunde später in Niel an wie erhofft.
Die Getränkeflaschen waren bei allen leer und die Essensvorräte gegessen. Es war also der ideale Zeitpunkt, an dem Eric einfiel, dass da doch noch vor dem Etappenende in Gressoney ein Berg, der Col di Lazoney, zu bewältigen sei!
900 Höhenmeter bis zum Gipfel auf 2.387 Metern über N.N. ohne Wasser und Nahrung sind ja ein Kinderspiel!
Ich war jetzt richtig sauer, weil wir Niel vollkommen tot vorfanden, die Bürgersteige waren schon lange hochgeklappt, alles war sauber und schön, aber eben menschenleer, eben richtig tot.

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Uwe suchte im Dorf eine Wasserstelle, natürlich erfolglos. Ich wiederum sah ein Haus, vor dem ein Schild „aperto“ hing. Es war kein Restaurant und es war auch kein Hotel. Ich dachte: „Schau da doch mal rein, vielleicht gibt es wenigstens einen Wasserhahn dort, den wir anzapfen können.“
Ohne Nahrung laufen geht ja, ohne Wasser laufen geht aber gar nicht.

Die Türe war nicht abgeschlossen und ich ging ins Haus. Die ersten Zimmer waren allesamt zugeschlossen, kein Toilettchen war zu sehen. Aber es war etwas zu hören. Von ganz oben kamen Geräusche und so ging ich vorsichtig hinauf.
Eine Handvoll Menschen kam mir im Treppenhaus entgegen und oben fand ich einen wunderschöner Raum vor, in dem ein Mann Nudeln mit grünem Pesto aß. Eine hübsche Frau stand in angemessener Entfernung neben ihm und ich frage sie: „Is this a restaurant?“
Die Dame bejahte das. Und sie bejahte auch meine Frage, ob wir dort noch etwas zu essen bekommen würden. Ich erzählte ihr von uns drei Unglücklichen, die auf der Suche nach dem Glück den TdG laufen würden und dass wir unglaublich hungrig seien.

Die Küche wollte gerade schon sauber machen und schließen, ließ sich aber auf drei Portionen vegetarische Pesto-Lasagne ein. Die war wirklich lecker. Noch leckerer aber waren die beiden Bierchen, die sich Eric genehmigte. Uwe und ich gönnten uns zwei Coca-Cola und ich mir noch ein Red Bull – Döschen.
Wir waren im Himmel – und der Himmel war zweifellos italienisch!

Die Dame erzählte uns, dass viele diese vierte Etappe als Test auswählen würden und dann, bei ihr angekommen, erklären würden, dass sie den TdG auf keinen Fall laufen würden. Wenn ich vor dem Essen und vor der Cola ähnliche Gedanken gehabt haben sollte, dann waren diese durch diese Aussage wie weggewischt.
Beim TdG wird dann sogar ein Verpflegungspunkt direkt unten am Hauseingang sein.

Es war aber auch noch ein Riesen-Schokokuchen übrig, den wir uns zu dritt einverleibt haben. Und der war so lecker!

Wir füllten noch unsere Getränkeflaschen auf und setzten den Weg fort, hoch auf den Col di Lazoney. Ob es die verbesserte Laune, das Essen oder die Gedanken an dies nette Italienerin war: so leicht sind mir 900 Höhenmeter nach oben noch nie gefallen.
Es könnte aber auch an dem Umstand gelegen haben, dass der Weg lange richtig gut gepflastert war.

Abwärts ging es dann sehr flach und lange, immer weiter Richtung Gressoney. Uns war schon klar, dass wir zu einer „unchristlichen“ Zeit dort ankommen würden, also liefen wir relativ langsam und gemütlich die Wiesen und Wege herab ins Tal, dorthin, wo beim TdG dann eine „Base Vita“ sein wird.
Bei uns aber gab es all das nicht, nur die Notwendigkeit, 90 Minuten auf den ersten Bus nach Donnas zu warten. Wir waren müde, kaputt und verdreckt. Wir rochen wie ein Moschus-Ochse am Hinterteil und wir wussten nicht, ob wir uns freuen sollten oder ob wir uns ob der vielen Laufstunden Sorgen für den TdG machen sollten. Ein wenig schneller sollten wir im September dann doch sein.

Wir waren dann alleine im Bus, so störte sich niemand an unserem Geruch und das erste, was wir nach der Ankunft am Auto taten war, uns ein italienisches Frühstück zu gönnen.
Auf der Rückfahrt nahmen wir den Weg über den Pass des Großen St. Bernhard, den Tunnel wollten wir vermeiden und wir waren froh, diesen Pass wieder zu sehen, den Pass, der Teil vieler Läufe ist. Ob es der Lauf Verbier / St. Bernard ist oder der PTL, immer wieder kommst Du auf diesen Berg. An die Gedanken an diese Läufe wollten wir alle uns erinnern.

Und an dieses wunderschöne „Männer-Laufwochenende“ werden wir uns auch noch lange erinnern. Es wird uns dann auch helfen auf unserem langen Weg von Courmayeur wieder nach Courmayeur.

Man könnte fast meinen, dass es im September einfach ein verkürzter „CCC“ wird, ein „CC“ eben.
Und der kann einfach nicht wirklich schwer sein.

X-BIONIC® Trekking Summerlight

Letzte Woche erhielt ich einen Anruf as der schönen Schweiz.
„TOM,“ hörte ich von Michi Raab, Pressesprecher von X-BIONIC und Teampartner vom Rheinburgenweg-Läufer Tom Siener aus Koblenz beim TransAlpineRun 2009, „wir haben etwas ganz Neues. Ein Produkt, das wie für den Tor des Géants geschaffen ist. HighTech eben …“

Ich war gespannt. Mir wurde eine tolle Technologie versprochen, Abstandsplättchen, damit der Rucksack besser hinterlüftet ist und etwas, das einfach gut aussieht, eben das passende für den TdG.
Anschließend haben wir uns noch über den UTMB unterhalten und über Bergläufe im Allgemeinen.

Zuletzt drückten wir uns noch gegenseitig die Daumen, Michi steht vor der Aufgabe UTMB, mir drückt er die Daumen für den TdG. Und noch eine letzte Frage: „Ich welcher Farbe wünscht Du Dir das Shirt?“
Eine schwere Frage, aber mir fiel gleich die Antwort ein. Einerseits bin ich ein „Wintertyp“, außerdem fiel mir spontan Jens Vieler ein, der so gerne Henry Ford mit diesen Worten zitiert:
„Egal welche Farbe – Hauptsache schwarz!“

Und was schreibt X-BIONIC selbst über das neue Shirt?
Lies es selbst:

X-BIONIC® Trekking Summerlight…
… weniger Gewicht, mehr Energie

Die erste Schicht ist entscheidend für Klimahaushalt und Leistungsfähigkeit.

Das neue X-BIONIC Trekking Summerlight Shirt Short:

Egal ob auf 800 oder 8.000 Metern – wir schwitzen bei Hitze oder großer Anstrengung und frieren bei Kälte oder in Ruhepausen. Beides kostet Energie. Deshalb benötigt der Körper auch im Sommer eine erste Bekleidungsschicht, die seine Temperatur auf optimalen 37 °C hält. Dies schafft die neue X-BIONIC Hightech Underwear Trekking Summerlight mit innovativen Funktionen und patentierten Details. Nano-Technologie und exakt dosierte Kompression garantieren ein perfektes Tragegefühl.

Effektive Kühlung bei schweißtreibenden Touren und optimale Isolation bei der Rast. Ein Hightech-Shirt muss beides können: wärmen und kühlen, genau wenn es der Körper benötigt. Und auch unter dem mechanischen Druck des Rucksacks funktionieren. Selbstverständlich leicht sein und auf Mehrtagestouren geruchstechnisch neutral bleiben.

Andere bekämpfen den Schweiß, X-BIONIC nutzt ihn.

Hightech ist mehr als eine funktionelle Faser. Erst mit der dreidimensionalen Verarbeitung des Garns entstehen intelligente Lösungen wie das patentierte 3D-BionicSphere® System, die den Körper beim Klimamanagement unterstützen.

Etwa 90 % der Wärmeabgabe des Menschen erfolgt über die Haut. Verdunstender Schweiß gestaltet diesen Prozess höchst effektiv. Deshalb lässt das Shirt zunächst eine bestimmte Restfeuchte auf der Haut und verteilt den Schweiß großflächig. So unterbindet es einerseits eine Überproduktion und unnötigen Mineralienverlust und optimiert andererseits den Kühlvorgang.

Bleibt der Schweiß aus, speichern die Kanäle und Hohlräume warme Luft und schaffen ein isolierendes Luftpolster. Dadurch muss der Körper weniger Energie für die Thermoregulierung aufwenden. Es steht mehr Energie für die Leistungsfähigkeit zur Verfügung. Am Berg bedeutet dies mehr Sicherheit, insgesamt mehr Ausdauer.

Hightech bis ins kleinste Detail.

Im Zusammenspiel von funktionellen Fasern und patentierten X-BIONIC Technologien entsteht ein Hochleistungsprodukt mit hervorragendem Leistungsgewicht, bei dem Details keine Nebensache sind:

– 5 Millimeter starke AirDuctTM Pads an Schulter und Hüfte polstern und hinterlüften die Auflagenpunkte des Rucksacks.
– Die mittlere Kompressionsstärke der X-Impact Technologie mindert Muskelvibrationen und stützt gleichzeitig Gelenke und Muskeln. Ebenso optimiert sie den Bewegungsablauf und regt die Blutzirkulation für eine erhöhte Nährstoffversorgung an.
– Das klimaaktive Nano-Filament Skin NODOR® wird durch die Körperwärme aktiviert und gibt langsam hautneutrale Ionen frei. Unbedenklich für das sensible Ökosystem der Haut, tödlich aber für die geruchsverantwortlichen Mikroorganismen.

Details sind keine Nebensache, sie sind das Produkt.

3D-BionicSphere® System – das patentierte Herzstück der Klimaanlage.

Der Decision Layer* Trekking Summerlight bildet die unterste und damit entscheidende Schicht im Bekleidungs-System: Er unterstützt das natürliche Klimasystem des Körpers und nutzt die kühlende Funktion des Schweiß.

Das 3D-BionicSphere® System auf Brust, Rücken und am Steißbein lässt zunächst eine bestimmte Restfeuchte auf der Haut. Damit unterbindet es eine Überproduktion an Schweiß und erzielt durch das Verdunsten eine kühlende Wirkung. Beginnt der Schweiß zu rinnen, nimmt das System das Zuviel über Schweißfallen, sogenannte „SweatTraps“ auf und gibt es an die „Evaporation Surface Expander“, einer aufgesplitterten Faser mit vergrößerter Oberfläche zur Verdunstung weiter. Damit diese so effektiv wie möglich arbeitet, führen „OuterAirChannels“ kontinuierlich Frischluft zu.

In Ruhephasen werden die „InnerAirChannels“ aktiv: Die in den Kanälen gespeicherte warme Luft dient sofort zur Isolation und bewahrt vor Auskühlung. Gleiches gilt für die „Iso-Pads“, welche die kälteempfindlichen Hüftknochen schützen.

X-BIONIC nimmt Ihnen mit den AirDuctTM Pads den Druck.

Die Auflagenpunkte des Rucksacks im Schulter- und Hüftbereich sind einerseits besonders schwitzintensiv, andererseits erhöhter Belastung aufgrund von Reibung ausgesetzt. X-BIONIC setzt für diese extrem beanspruchten Zonen spezielle AirDuctTM Pads ein:
Die fünf Millimeter starke 3D-Struktur verteilt den Druck des Rucksacks großflächig. Gleichzeitig garantiert sie eine vollständige Hinterlüftung und damit beste Kühlung.

Mit Smart Kompression und Energiereserve ans Ziel.

Schon einmal vor Müdigkeit über einen Stein oder Wurzel gestolpert? Ermüden die Muskeln, wird die Frequenz ihrer Schwingungen langsamer, Muskelflattern spürbar und die Reaktion beeinträchtigt. Die „X-Impact-Technology“ der Trekking Summerlight stabilisiert Muskeln und Blutgefäße von Anfang an. Zusätzlich entlastet sie das Herz-Kreislauf-System und verbessert die Sauerstoff- wie auch Nährstoffversorgung, indem das Blut schneller zum Herzen zurückfließt. Der Körper spart wertvolle Energieressourcen für die Schlüsselstellen einer jeden Tour.

Skin NODORÒ – Keine Chance für üble Gerüche.

Je intensiver die Tour, desto höher das Schweißaufkommen, desto größer der Nährboden für unangenehme Gerüche. Damit Outdoorsportler die Rast auf der Alm ungeniert genießen können, kommt jetzt die im Skin NODORÒ Garn integrierte Nanotechnologie zum Einsatz:
Sie reduziert wirkungsaktiv das Bakterienwachstum und lässt unangenehme Gerüche gar nicht entstehen.

X-BIONIC® Energizer Summerlight Shirt Man/Woman

Technische Materialkomposition: 58 % Skin NODORÒ, 28 % Polyamid, 12 % Elastan, 2 % MythlanTM
Größen: Herren S/M, L/XL, XXL – Damen XS, S/M, L/XL
Farben: White / Pearl Grey, Black / Anthracite

* X-BIONIC System Gear, bestehend als Kombinationsbekleidung aus drei Bekleidungsschichten, sogenannten Layern:
1. X-BIONIC Decision Layer
2. X-BIONIC Transmission Layer
3. X-BIONIC Shelter Layer

Feels Like Home To Me …

Wenn man so etwas vorhat wie den Tor des Géants (TdG) zu laufen, dann ist es hilfreich, die Strecke des Laufs zumindest teilweise vorab zu erkunden. Eric Tuerlings hat die meisten deutschen Läufer dazu eingeladen, Uwe Herrmann und ich sind diesem Ruf gefolgt.

Wir haben uns die vierte von sieben Etappen zum Probelaufen ausgesucht, gerne noch garniert mit einer anderen Etappe – oder zumindest mit einem Teil davon. „Die vierte Etappe,“ sagte Eric „ist die schwerste von allen. Hier sind die meisten Läufer ausgestiegen, 5.200 von 24.000 Höhenmetern gibt es auf dieser Etappe und auch die Organisatoren warnen vor der Schwierigkeit dieser Etappe.“
2010 hat der schnellste Finisher diese Etappe in gut 13 Stunden bewältigt, der langsamste Finisher hat dafür 29 Stunden gebraucht.
Knapp über 50 Kilometer in einer so langen Zeit? Gut, wir sind nicht beim Stadtmarathon, aber vier Stundenkilometer sollten im Schnitt immer drin sein, mit Essenspausen sollten 16 Stunden also ausreichen, dachten wir. Wir irrten uns gewaltig, soviel sei vorab verraten.

Die Strecke war nicht wirklich sensationell. Es fehlten die grandiosen Ausblicke auf Gebäude oder Landschaften, es war nicht der UTMB mit dem Blick auf den „weißen Riesen“, nicht der Grand Canyon oder der Zion National Park.
Aber es war eine ehrliche und typische Berglandschaft, wie ich sie vielfach als Kind bei den Wanderungen mit meinen Eltern und meinen Geschwistern erlebt habe.

Als Kind und als Jugendlicher habe ich die Wanderungen mit meinen Eltern nie wirklich geliebt. Meine Eltern waren stets zu schnell für uns Kinder, zudem war der Spaßfaktor stets extrem gering. Also blieben mir nur sehr wenige Highlights in den Alpen in Erinnerung, dazu gehörten auch die Drei Zinnen bei Sexten. Erst Jahre später habe ich dann die  Drei Zinnen am Abschlusstag des TransAlpineRun 2008 erneut erlebt und die Erinnerungen waren auch sofort wieder da. Meine Eltern jedoch hat das alles leider nur wenig interessiert.

Genau wie damals war es auch an diesem Wochenende. Die wenig spektakulären, aber vertrauten Bergwelten weckten in mir sofort Erinnerungen an damals und sofort fühlte ich so etwas wie ein „zuhause sein“ in den Alpen.
Ich kann gar nicht wirklich erklären, was es genau war, das mich zu dem Gefühl brachte, „zuhause“ angekommen zu sein, aber gerade die italienischen Dolomiten mit ihrer Schroffheit und mit durch aufgeschichtete große Steinplatten begehbar gemachten Wege sind mir ja so vertraut.

Auch die enorme Freundlichkeit der Italiener gab mir das Gefühl „zuhause“ zu sein.
Das begann schon mit der netten Dame im Fremdenverkehrsbüro in Donnas. Wir brauchten eine Unterkunft für die Nacht und sie organisierte die Anmietung einer kleinen Wohnung in einem der Nachbardörfer.
Und wir stellen ihr Frage auf Frage und anstatt verärgert zu reagieren, beantwortete sie diese alle mit einem „Ja“, egal, womit wir auch ankamen.
Wahrscheinlich hätte sie auch weiter gehende Fragen mit einem freundlichen „Ja“ beantwortet, aber wir waren zufrieden und froh, dass jeder von uns nebenbei ein Magazin mit den Höhenwegen des Aostatals erhalten hat. Dieses Magazin ist sehr nützlich für die Detailplanungen für den TdG, finde ich.
Sie rief auch bei den Vermietern an, kündigte uns als Zu-Fuß-Ankommer an und sie wusste natürlich auch alles über den TdG.


Unsere Vermieterin im hübschen Örtchen Marine mit ihrer erwachsenen Tochter war sehr stolz, TdG –Läufer im Haus zu haben.
Natürlich wusste auch sie alles über den TdG
.
Für unser Frühstück schenkte sie uns drei saftige und leckere Birnen und sie verwies uns auf das just an diesem Freitag stattfindende „Schwarzbrotfest“, das eigentlich eher ein „Fleischfest“ war.
Natürlich gingen wir dort hin, setzten uns an einen Tisch, der noch freie Plätze hatte. Wir aßen, Eric und Uwe zuerst Speck auf Schwarzbrot, danach wir alle einen überbackenen Ziegenkäse auf Toast, anschließend einen Salat und zuletzt einen prall gefüllten Fleischteller mit so vielen Fleischsorten, dass dem geneigten Fleischesser keine Wünsche mehr offen blieben.

Und auch ich als Vegetarier wurde versorgt. Ich erhielt einen Käseteller, der so übervoll war, dass es unmöglich war, ihn am Abend komplett zu leeren, also blieb noch etwas für das Frühstück am nächsten Morgen übrig.
Als Schüler habe ich einige Jahre lang Käse auf dem Wochenmarkt verkauft, ich kenne mich mit Käse also einigermaßen aus. Und das, was mir an diesem Abend geboten wurde war wirklich sehr ordentlich, richtig lecker.

Wir saßen neben zwei älteren Paaren, wobei der eine Herr nicht nur früher ein richtig guter Marathonläufer war, sondern auch beim TdG 2010 geholfen hatte. Alle vier wussten natürlich alles über den TdG und eine der Damen hatte auch eine eigene Meinung dazu. Sie schaute uns mitleidig an und klopfte sich mit dem Zeigefinger an die Schläfe. Aber sie war auch diejenige gewesen, die dafür gesorgt hat, dass ich meinen tollen Käseteller bekommen habe.
Was in Deutschland wohl ein Zeichen für „Ihr spinnt doch … “ ist, bedeutet im Aosta-Tal ganz sicher etwas wie „Wahnsinn, dass Ihr Euch das zutraut. Wir werden Euch unterstützen, wo wir können!“

Am nächsten Tag, beim Lauf, erreichten wir gegen Mittag hungrig die erste Hütte, ein Refugio. Dort haben wir nicht nur viele Menschen getroffen, die uns nach dem TdG befragt haben, natürlich wussten auch die alles über den TdG.
Wir bekamen von der Hüttenwirtin sogar einen „Athletenrabatt“, ein alter Bergspezialist von der Bergwacht versprach auch, uns, falls notwendig, aus dem Berg zu retten.
In der Hütte hingen das TdG-Plakat vom letzten Jahr, garniert mit vielen Unterschriften und daneben hingen etliche Fotos von TdG-Läufern.
Das ganze Aosta-Tal scheint im TdG-Fieber zu sein. Ist das nicht herrlich?


Am Abend, viel später als geplant, erreichten wir das Örtchen Niel, endlich, gefrustet und mittlerweile ohne Wasservorräte, hungrig und ohne einen Riegelvorrat. Direkt nach Niel beginnt ein 900 HM Aufstieg, den man nicht mit leerem Magen angehen sollte. Aber was tust Du, wenn es schon 22.30 Uhr ist und eigentlich alles schon geschlossen hat?
Uwe suchte nach dem Dorfbrunnen, ich schlich mich in ein Haus, das weder ein Restaurant war noch ein Hotel, es schien mir eher eine Art „Zimmervermietung mit Verköstigung“ zu sein.
Die Türe war offen und ich hoffte, zumindest frisches Wasser für uns zu bekommen.

Immer halbstöckig waren Zimmertüren, von denen die ersten vier Türen aber alle geschlossen waren. Dann aber kamen mir Menschen entgegen und ich hörte Stimmen von ganz oben. Ich ging weiter und fand einen wunderschönen Raum vor, wo ein Mann vor einer Schale Nudeln mit Pesto saß und mit der Dame des Hauses redete.
Ich fragte ganz lieb, ob das hier ein Restaurant sei und erzählte, dass wir drei hungrig und durstig seien.
„Ihr seid hier wegen dem TdG?“ fragte die Dame des Hauses und ich bejahte das. Auch sie wusste natürlich alles über den TdG und sagte, dass die Küche schon etwas für uns zaubern könnte.
Wir waren so glücklich und meine Sorgenfalten auf der Stirn verschwanden. Wir waren „zuhause“, das Gefühl war riesig und wärmte uns sehr.
Wir bekamen eine vegetarische Lasagne mit Pesto, viele Hinweise über den TdG, unter anderem den, dass viele Läufer wie wir die vierte Etappe auswählen würden, um dann zu resignieren und zu erklären, nicht starten zu wollen.
Ganz ehrlich, auch ich hatte phasenweise ähnliche Überlegungen, nach dieser Information aber ging es mir wieder viel, viel besser.
Wir hinterließen unsere Namen, damit die Dame des Hauses nachsehen kann, wie es uns dann ergehen wird und sie verriet uns, dass dann beim Event direkt vor ihrem Haus ein Versorgungspunkt sein wird.

Am Ende fragte sie noch, ob wir einen „gateaux“ haben wollten und wir drei schauten uns dekadent an, grinsten und nickten zufrieden.
Es gab für jeden ein unglaublich großes Stück Schokoladenkuchen, das wir dann, wider besseres Wissen, komplett verschlangen.
Am liebsten hätte ich die Dame „Mama“ genannt, ich fühlte mich wohl, wie früher als Kind, wenn es eine Belohnung gab.

Kurzum, ich bin ja einer, der immer „das Gefühl“ braucht und all das gab es im Aosta-Tal zu Hauf.
2010 haben 1.200 Helfer dafür Sorge getragen, dass die Läufer bestmöglich versorgt wurden, dieses Jahr werden es nicht weniger sein.
Eric, Uwe und ich werden dann im September „zuhause“ sein, uns „zuhause“ fühlen.


Bella Italia, danke an alle, die so lieb zu uns waren.
Die Strecke selbst aber war extrem hart, aber dazu beim nächsten Mal …

Die Rhein-Zeitung hat geschrieben …

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Da war ich aber glücklich, als mir eine Freundin einen Artikel aus der Bonn / Koblenzer Rhein-Zeitung mitbrachte.
„Den Typ kenn‘ ich doch,“ dachte ich.

Häufig wurde schon über meine bescheidenen Läufe in den lokalen kostenfreien Regionalzeitungen berichtet, die „große Bühne“ Rhein-Zeitung allerdings blieb meistens stumm.

Nur nach dem TransAlpineRun 2008, dem Marathon des Sables 2009 und dem leider erfolglosen PTL 2010 bekam ich deren Aufmerksamkeit. Und eben jetzt nach den 24 Stunden Burginsellauf von Delmenhorst.

Ob es jetzt die knapp 190 Kilometer waren? Oder die Verbesserung meines Bestwertes um 12 Kilometer? Oder war es vielleicht meine Mitgliedschaft im „100 Marathon Club“ (100MC)?
Ich weiß es nicht und ich will es auch gar nicht wissen. Ich weiß nur, dass ich das als Finisher des TdG Ende September wieder haben will.

Und ich sage artig: DANKE RHEIN-ZEITUNG !

Weil Familie über alles geht …

Der Frust wegen dess missgückten England-Laufs saß tief. So tief, dass ich überlegt habe, an diesem Wochenende doch noch einen Lauf einzuschieben, also machte ich mich auf die Suche.
Zuerst dachte ich an Guido Huwiler, der mit vielen anderen Lauffreunden den Ultratrail Verbier St. Bernard vor sich hatte. Das ist ein klasse Lauf mit rund 6.000 Höhenmetern, aber Verbier ist doch extrem weit von Bonn entfernt.

Außerdem gab es den Lavredo Ultratrail in den südtiroler Dolomiten. Das ist auch nicht gerade um die Ecke, aber die Gegend ist so schön, dass das schon eine Sünde wert ist. Die Meldeliste allerdings war schon lange geschlossen, über diese Sünde brauchte ich also nicht nachzudenken.

Der Preussen 100er schied aus, weil er am Sonntag stattfindet. Und das geht gar nicht. Meine Frau Gabi arbeitet seit Donnerstag bis zum frühen Samstag Abend in Stuttgart und kommt dann erst spät zurück. Zudem muss sie am Montag gleich wieder in der Stuttgarter Ecke arbeiten und fährt daher schon am Sonntag Nachmittag wieder in den Süden. Ein Lauf an diesem Sonntag wäre also ein Affront gewesen.

Also der Thüringen Ultra, dachte ich. Aber auch der hat so seine Tücken. Meine Tochter Milena fragte mich beim Frühstück am Freitag, ob für den Samstag Abend ein Auto für sie zur Verfügung stehen würde, weil am Samstag Abend die „Rheinkultur“ stattfinden würde, immerhin mit dem Topact Razorlight. Nun haben wir zurzeit nur zwei Autos, eines davon hat Gabi in Stuttgart, das andere sollte mich nach Thüringen bringen.
Milena war schon ein wenig enttäuscht und so versprach ich ihr, schnellstmöglich wieder zu Hause zu sein. Mein Plan war dann, um 19 Uhr zu starten, die 100 Meilen in 20 bis 22 Stunden abzuwickeln und dann gleich heim zu fahren. Das könnte alles gerade so klappen, dachte ich.
Es klappte aber nicht.


Erst einmal musste ich bis 15 Uhr arbeiten, dann stand ich vor Alsfeld auf der BAB 5 in einem Megastau, sodass ich erst kurz vor 19 Uhr am Start war, an einen Start um 19 war nicht zu denken, weil ich weder umgezogen war noch etwas gegessen hatte. Also ein Start um 20 Uhr, wieder eine Stunde „Luft“ weniger.
Aber ich spitzte die Ohren, als beim Briefing kurz vor dem Start gesagt wurde, dass diejenigen, die bei der 100 K Verpflegung aussteigen, dennoch gewertet werden, eine Urkunde und das Finisher-T-Shirt erhalten. Das war Musik in meinen Ohren und ich beschloss, diese Option zu ziehen, wenn der Lauf länger dauern würde als geplant.

Er dauerte lange, das zeigte sich schon sehr früh. Gegen diesen Lauf, insbesondere auf den ersten 70 Kilometern, war der MIAU regelrecht einfach zu laufen, an eine Wiederholung der Laufzeit dort war nicht zu denken. Vor allem die langen Anstiege und die durch den vorangegangenen Regen matschig-klebrige Strecke forderten die Läufer schon sehr. Dass es obendrein extrem rutschig war tat ein Übriges. Ein böser Sturz eines Läufers direkt hinter mir ist ein Beleg für diese Problematik.
Schon nach 15 Meilen war für mich klar, dass ich die angebotene Option des Verkürzens nutzen werde.

Für den Lauf entschied ich mich für die extrem leichten roten Trailschuhe Roclite 285  von INOV-8. Zwar gab es auch viele Asphalt-Passagen, aber der Trail dominierte doch. Beim Packen schaute ich mir die Schuhe an und hatte das Gefühl, dass sie mit mir sprechen wollten. Noch nie habe ich sie so weit laufen lassen, noch nie wurden sie schlammig und wirklich gefordert.
Und sie wollten dreckig werden, sie wollten Auslauf haben und sie wollten gefordert werden …

Vor dem Start war ich noch nicht wirklich angekommen. Ich war hektisch und fahrig und „Runningfreak“ Steffen Kohler fragte mich, warum ich so nervös sei. Er kennt mich eigentlich eher ruhig. Sigi Bullig wiederum meinte, er würde mich nur so hektisch kennen …

Nach der Startklappe beschloss ich, sehr langsam zu laufen und war schnell nicht nur der Letzte der 2o Uhr Starter, ich war auch früh ganz allein, so allein, dass ich mich auch schnell verlief. Ich war verzweifelt und wollte dem Lauf schon den Titel des am schlechtesten beschilderten Laufs aller Zeiten geben und dachte sogar kurz ans Aufhören.
Erst als ich endlich das Kopflicht aufsetzte und anmachte geschah ein Wunder. Die zumindest für mich kaum sichtbaren Markierungen fingen an zu leben. Sie blendeten regelrecht zurück. Ob es einfache Reflektoren an den Verkehrsschildern oder den Bäumen waren oder Reflektoren, die liebevoll an die einzelnen Markierungsbänder angebracht wurden –  ab dann war es ein anderer Lauf, einer ohne Verlaufen. Auch die unscheinbaren Pfeile auf dem Boden begannen im Licht zu leuchten wie ein Weihnachtsbaum und ich haderte mit mir, warum ich so lange mit dem Kopflicht gewartet hatte.

Zwei Stunden lang kontrollierte ich meine Geschwindigkeit und hielt sie niedrig. Ich finde ja immer, dass Du Dich in diesen ersten zwei Stunden auf eine Geschwindigkeit einnordest und die darf nicht zu hoch sein, damit Du auch nach 12 Stunden noch dieses Tempo halten kannst.

Mit zunehmender Laufzeit wurde ich eher schneller als langsamer. Ich konnte bis zum vorzeitigen Ende bei der 100 K Marke in der Ebene laufen, etwas, was nicht wirklich typisch ist für mich. Diejenigen, die wissen, dass ich keinen „1. Gang“ habe, mögen das bestätigen. Nach 13 Stunden und 40 Minuten war ich am Ziel, zweifellos der langsamste 100 K Lauf, den ich je gemacht habe.
Angesichts der Schwere der Laufstrecke aber bin ich damit sehr zufrieden.

Bemerkenswert war für mich auch, wie viele Lauffreunde und Facebook-Freunde da waren. Viele hatte ich schon lange nicht mehr gesehen, mache gehören gewissermaßen zum Inventar jedes großen Laufevents.

Dank der Verkürzung auf die „Kurzstrecke“ war ich um 15 Uhr schon wieder zu Hause und packte meine Sachen wieder aus. Die INOV-8 Schuhe schienen mich anzugrinsen und ich hatte kurz den Eindruck, dass sie sich bei mir dafür bedanken wollten, dass ich sie so weit habe auslaufen lassen.
Angesichts der rutschige Strecke schaute ich die Schuhe ebenfalls an und bedankte mich dafür, dass sie mir recht viel Trittsicherheit gegeben hatten. Außerdem versprach ich, sie kommende Woche intensiv zu putzen.

Sie haben es verdient …